Es braucht einen Wechsel in der Kreispolitik

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FDP bekräftigt Kernthemen zur Kreistagswahl

Unter dem Titel „Zeit, anzufangen“ steht das Kreistagswahlprogramm der FDP im Landkreis Helmstedt. Der Kreisvorsitzende der FDP Helmstedt, Lars Alt, erklärt dazu: „Die Möglichkeiten unseres Landkreises sind noch nicht erschöpft, unsere Politiker schon. Es steckt viel Potential in den Kommunen des Landkreises, das mit mehr Freien Demokraten in den kommunalen Gremien endlich abgerufen werden muss.“

„Wir wollen, dass junge Menschen im Landkreis Helmstedt zum Bleiben und nicht zum Gehen bewegt werden. Die Zahl der Abiturienten steigt und Helmstedts Absolventen sind dabei besonders erfolgreich. Die FDP will sich deshalb für einen Fachhochschulstandort in Helmstedt stark machen. Hierzu müssen zunächst Kooperationsprogramme mit dem Universitätsstandort Magdeburg ausgebaut und mit der Ostfalia-Hochschule angestoßen werden”, erläutert Alt.

„Auch wird die technische Ausstattung unserer Schulen nicht in Berlin oder Hannover, sondern in Helmstedt entschieden. Während unsere Kinder auf dem Schulhof mit dem Smartphone stehen, herrscht im Klassenraum weiter die Kreidezeit. Die FDP zeigt sich offen für Tablets im Unterricht, weil sie den bisherigen Unterricht ergänzen und auch das Gewicht von Schultaschen reduzieren können. Zudem fordern wir die Abschaffung der Schuleinzugsbezirke, damit Schüler und Eltern echte Freiheit bei der Schulwahl haben“, erklärt Alt weiter.

„Mit den Freien Demokraten hat der Ladebalken ein Ende. Wir sagen – Stadt, Land, Datenfluss. Neben einer modernen Aufstellung unserer Schullandschaft, darf die Digitalisierung nicht am Landkreis Helmstedt vorbeiziehen. Hierzu müssen wir begreifen, dass neben Strom und Wasser auch der breitbandige Internetanschluss zu jedem Haushalt selbstverständlich gehört. In diesem Zusammenhang betont die FDP auch ihre Unterstützung für das geplante Gewerbegebiet an der A2“, erläutert Alt die weiteren Positionen der FDP zur Kreistagswahl.

„Ferner wollen wir als Freie Demokraten die Verwaltungsstrukturen im Landkreis Helmstedt und darüber hinaus zukunftsfähig aufstellen. Verwaltungen existieren nicht als Zweck für sich, sondern müssen sich den wandelnden Bedürfnissen der Bevölkerung anpassen. Die FDP fordert deshalb eine Umwandlung aller bestehenden Samtgemeinden in Einheitsgemeinden sowie Verwaltungseinheiten, die mindestens 10.000 Einwohner aufweisen. Eigene Gemeindedirektoren, Haushaltsplanungen und Haushaltsprüfungen für kleinste Dörfer schwächen die Verwaltungskraft und binden Ressourcen, die an anderer Stelle, beispielsweise in der Bildungspolitik oder Wirtschaftsförderung, besser eingesetzt werden können. Die FDP steht ohne Wenn und Aber für kommunale Zusammenschlüsse zu größeren Verwaltungseinheiten ein“, erklärt Lars Alt abschließend.