Kreis bereitet auf Antrag der FDP ein Gründerzentrum vor

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Die Verwaltung des Landkreises Helmstedt bereitet derzeit die Umsetzung eines Gründerzentrums und Coworking-Spaces vor. Ausgangspunkt war folgender Antrag der Kreistagsgruppe aus FDP, UWG und ZIEL:

Gründerkultur im Landkreis Helmstedt fördern

Antragsteller: FDP/UWG/ZIEL-Gruppe

Beschlussvorschlag:

1. Die Kreisverwaltung wird beauftragt, die Gründung eines Start-up-Zentrums zu prüfen und ggf. durchzuführen. Hierbei soll das Förderprogramm der NBank „Förderung von Start-up-Zentren“ berücksichtigt werden.

2. Die Kreisverwaltung wird beauftragt, die Gründung eines Coworking Spaces zu prüfen und ggf. durchzuführen. Besondere Berücksichtigung sollen dabei räumliche und infrastrukturelle Voraussetzungen finden.

3. Die Kreisverwaltung wird beauftragt, ein Konzept zu erarbeiten, wie an den weiterführenden Schulen im Landkreis Helmstedt die Verzahnung zu Akteuren der Gründerszene, wie Hochschulen, IHK, Kreishandwerkerschaft und Gründernetzwerken, verbessert werden kann, um bei den Schülerinnen und Schülern eine frühzeitige Sensibilität für eine mutige Gründerkultur zu schaffen. Gleichzeitig sollen die Möglichkeiten interkommunaler Zusammenarbeit geprüft werden.

4. Dieser Antrag zur Aufwertung der Gründerkultur im Landkreis Helmstedt soll ferner im Wirtschaftsausschuss des Landkreises beraten sowie dem Eigenbetrieb Helmstedter Regionalmanagement (HRM) vorgelegt werden.

Begründung:

Der Landkreis Helmstedt soll zukünftig stärker Unternehmensgründungen fördern. Gründer bringen mehr Innovationen, mehr Dynamik und neue Ideen in den Landkreis und stärken somit die Wettbewerbsfähigkeit aller Betriebe vor Ort. Seit einigen Jahren geht allerdings die Anzahl der Unternehmensgründungen in Deutschland massiv zurück. Hier muss gegengesteuert und die Rahmenbedingungen verbessert werden. Der Landkreis Helmstedt soll in der zukünftigen Wirtschaftsförderung einen Schwerpunkt auf die Förderung von Unternehmensgründungen legen. Hierzu gehören unbürokratische Hilfen, die Weitergabe von gezielten Förderprogrammen sowie die Schaffung einer professionellen Infrastruktur, damit Gründungen erfolgreich werden.

Weitere Begründung:

Erfolgt mündlich.

Für die FDP/UWG/ZIEL-Gruppe

Lars Alt